The Holocaust in the Galician Oil Belt

Kategorie: Reichssicherheitshauptamt

Am 27.9.1939 wurde das RSHA vom Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei, Himmler, errichtet und ihm unterstellt. Im RSHA wurden SD, SiPo, Gestapo und Kripo zusammengeschlossen. Das RSHA als Terrorinstrument des Nationalsozialismus wurde Mitte 1941 mit der Vernichtung der Juden beauftragt
Reichssicherheitshauptamt (RSHA): On 27 September 1939, the RSHA was established by Reichsführer-SS and Chief of the German Police, Himmler, and placed under his authority. The SD, SiPo, Gestapo and Kripo were united in the RSHA. The RSHA, as an instrument of terror by National Socialism, was commissioned with the extermination of the Jews in mid-1941

Dowódca kompanii policji wojskowej

Lata młodzieńcze

Ernst Lederer urodził się 9 lutego 1913 roku w Mannheim, jako syn Georga Lederera i jego żony Nanette, z domu Sulzberger. Georg Lederer prowadził hurtownię piwa w Feudenheim, które w 1910 roku zostało włączone do miasta Mannheim. Mannheim było miastem przemysłowym i robotniczym, podczas gdy wolne od przemysłu przedmieście Feudenheim było popularnym miejscem zamieszkania zarówno dla zamożnych obywateli, jak i dla robotników. Istniała tu gmina żydowska, z synagogą wybudowaną w 1813 r. i cmentarzem żydowskim. Ernst Lederer dorastał w Feudenheim, uczęszczał najpierw do czterech klas szkoły podstawowej, a następnie do Realschule. Następnie, aż do matury na Wielkanoc 1932 roku uczęszczał do szkoły Tulla-Oberrealschule w Mannheim. Jego dalsza droga była niejasna, gdyż nie odczuwał specjalnych skłonności do jakiegoś zawodu czy studiów. Przez pół roku pracował w składzie piwa swojego ojca, po czym rozpoczął niechętnie naukę zawodu handlowiec w dziale sprzedaży firmy Olny Deutsche Benzin- und Petroleum G.m.b.H. w Mannheim.

Po mianowaniu Adolfa Hitlera kanclerzem Rzeszy 30 stycznia 1933 r. narodowi socjaliści w ciągu kilku miesięcy przejęli władzę: rozwiązano Reichstag, zdelegalizowano partie demokratyczne, a wielu członków parlamentu osadzono bez procesu w obozach koncentracyjnych i torturowano. Ta szybka, brutalna droga do dyktatury bardzo imponowała Ernstowi Ledererowi: chociaż nie działał w Hitlerjugend, ani w żadnej innej organizacji nazistowskiej, dojrzał teraz szansę na szybką karierę u nazistów – bez żmudnej drogi kształcenia zawodowego, której musiałby się podporządkować, i bez studiów. Taka była jego decyzja – nikt go do tego nie zmuszał.

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A Company Commander of the Troop Police

Youth years

Ernst Lederer was born in Mannheim on 9 February 1913 as the son of Georg Lederer and his wife Nanette, née Sulzberger. Georg Lederer ran a beer wholesaling business in Feudenheim, which was incorporated by the city of Mannheim in 1910. Mannheim was an industrial and working-class city, while the industry-free suburb of Feudenheim was a popular place to live for wealthy citizens, but also for workers. There was a Jewish community, with a synagogue built in 1813 and a Jewish cemetery. Ernst Lederer grew up in Feudenheim, first attending four grades of primary school and then secondary school. Afterwards he went to the Tulla-Oberrealschule in Mannheim until his Abitur at Easter 1932. His further path was unclear, as he felt no particular inclination towards a specific profession or course of study. For six months he worked in his father’s beer depot, after which he listlessly began a commercial apprenticeship in the sales department of Olny Deutsche Benzin- und Petroleum G.m.b.H. in Mannheim.
After Adolf Hitler was appointed Reich Chancellor on 30 January 1933, the National Socialists seized power within a few months: the Reichstag was dissolved, democratic parties were banned and many members of parliament were put into concentration camps and tortured without trial. This rapid, violent path into dictatorship impressed Ernst Lederer mightily: although he had not been active in the Hitler Youth or any other Nazi organisation, he now saw the chance for a quick career with the Nazis – without the arduous path of vocational training, where he would have to be subordinate, and without studying. It was his decision – no one had forced him.
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Ein Kompanieführer der Truppenpolizei

Jugendjahre

Ernst Lederer wurde am 9. Februar 1913 als Sohn von Georg Lederer und seiner Ehefrau Nanette, geb. Sulzberger, in Mannheim geboren. Georg Lederer betrieb einen Bierverlag (Getränkegroßhandel) in dem 1910 von der Stadt Mannheim eingemeindeten Ort Feudenheim. Mannheim war eine Industrie- und Arbeiterstadt, der industriefreie Vorort Feudenheim dagegen ein beliebter Wohnort für wohlhabende Bürger, aber auch für Arbeiter. Es gab eine jüdische Gemeinde, mit einer 1813 erbauten Synagoge und einem jüdischen Friedhof. In Feudenheim wuchs Ernst Lederer auf, besuchte erst die vier Klassen der Volksschule und dann die Realschule. Danach ging er bis zum Abitur Ostern 1932 auf die Tulla-Oberrealschule in Mannheim. Sein weiterer Weg war unklar, da er keine besonderen Neigungen zu einem bestimmten Beruf oder Studium verspürte. Ein halbes Jahr arbeitete er im Bierdepot seines Vaters, danach begann er lustlos eine kaufmännische Lehre in der Verkaufsabteilung der Olny Deutsche Benzin- und Petroleum G.m.b.H. in Mannheim.

Nachdem am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, vollzog sich in wenigen Monaten die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten: der Reichstag wurde aufgelöst, demokratische Parteien verboten und viele Abgeordnete ohne Prozesse in Konzentrationslager gesteckt und gefoltert. Dieser rasche, gewaltsame Weg in die Diktatur imponierte Ernst Lederer mächtig: er war zwar nicht in der Hitler-Jugend oder einer anderen NS-Organisation aktiv gewesen, sah aber jetzt die Chance für eine rasche Karriere bei den Nazis – ohne den mühsamen Weg einer Berufsausbildung, bei der er sich unterzuordnen hätte, und ohne Studium. Es war seine Entscheidung – niemand hatte ihn gezwungen. Weiterlesen

Robert Gschwendtner (1892-)

– Text / Tekst in: Deutsch English Polski

Robert Gschwendtner

Front page Faul: Slave labourers for the final victory

[DE] Robert Gschwendtner, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, tritt 1931 der NSDAP und 1933 der SS bei. Er ist ein fanatischer Nationalsozialist. Seine Karriere als SS-Offizier geht im Krieg steil bergauf und nimmt dann ein abruptes Ende.

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Paul Blobel (1894-1951)

Blobel in SS Uniform

 

 

 

 

 

 

 

– Text / Tekst in: Deutsch English Polski

[DE] Der SS-Ofizier Paul Blobel wurde im Juni 1941 Führer des Sonderkommandos 4a (SK 4a) der Einsatzgruppe C, das hinter der Front der Heeresgruppe Süd als Mordkommando wütete. Allein am 29. und 30. September 1941 ermordete das SK 4a zusammen mit Polizeieinheiten nach eigenen Berichten „33.771 Juden“ in Babi Yar bei Kiew.

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Friedrich Hildebrand (1902-)

 – Text / Tekst in Deutsch / English / Polski

[DE] Wenn Gewalttäter sich gegenseitig übertreffen wollen…

Der Stab des SS- und Polizeiführers (SSPF) Galizien, Fritz Katzmann, organisierte den Massenmord an den Juden. Als Günstling Katzmanns gehörte seit Juli 1942 der SS-Mann Friedrich Hildebrand diesem Stab an. Im Sommer 1943 wurde Hildebrand offiziell Kommandant der Zwangsarbeiterlager der Karpathen-Öl – bis es Ersatz gab, sollten jüdische Facharbeiter der kriegswichtigen Erdölindustrie erhalten bleiben. Katzmann prahlte bei seinem Abschied in seinem berüchtigten „Katzmann Bericht“ damit, dass er fast alle Juden Galiziens ermorden ließ. Als Nachfolger folgte ihm am 10.7.43 der SS-Brigadeführer Theobald Thier.

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Friedrich Katzmann (1906-1957)

Katzmann-Bericht

 – Text / Tekst in Deutsch / English / Polski

[DE] 1957 starb Bruno Albrecht in einem Krankenhaus in Darmstadt. Bruno Albrecht war aber nicht sein richtiger Name – sein richtiger Name war Friedrich Katzmann. Von 1941 bis Sommer 1943 war er der SS- und Polizeiführer im Distrikt Galizien und damit der Hauptverantwortliche für den Massenmord an den galizischen Juden.

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Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien

Zwangsarbeit an der Durchgangsstraße IV. Propagandafoto aus dem „Katzmann-Bericht“

[DE] Am 29. August wird diese Ausstellung in Berlin mit einer Vernissage eröffnet. Sie basiert auf der Ausstellung „Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben“, die in einem multinationalen Projekt gemeinsam entwickelt wurde mit DBO (Organisation der Überlebenden und Nachkommen aus Drohobycz, Boryslaw und Umgebung). Die Ausstellung im Dokumentationszentrum wurde erweitert, vor allem um Informationstische zur Zwangsarbeit von Juden in Galizien.

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Unser besonderer Dank gilt der Leiterin des Dokumentationszentrums, Frau Dr. Christine Glauning, und Roland Borchers, mit dem wir in der Vorbereitung hervorragend zusammenarbeiten konnten.
Die Ausstellung bietet ein interessantes Begleitprogramm und wird bis Ende Januar 2020 in Berlin gezeigt werden.
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