A Story of Destruction and Survival

The Holocaust in the Galician Oil Belt

Kategorie: Boryslaw

Sara Kessler, Jonas Kessler

Biographie der Woche: Sara Kessler und Jonas Kessler

Sara Kessler wurde in Boryslaw in Galizien geboren und lebte in Köln. Sie war Jüdin und wurde deshalb ausgegrenzt, dann vertrieben und schließlich in Auschwitz ermordet: Ein jüdisches, ein galizisches, ein deutsches, ein europäisches Schicksal…

Ihr Sohn, Jonas Kessler, in Köln geboren, wurde im Konzentrationslager Plaszow (bei Krakau) erschossen

Kurzbiographien: Sara Kessler      Jonas Kessler

Biography of the week: Sara Kessler and Jonas Kessler

[EN] Sara Kessler was born in Boryslaw in Galicia and lived in Cologne. She was Jewish and was therefore marginalized, then expelled and finally murdered in Auschwitz: A Jewish, a Galician, a German, a European destiny….

Her son, Jonas Kessler, born in Cologne, was shot dead in the Plaszow concentration camp (near Krakow).

short biographies: Sara Kessler EN     Jonas Kessler EN

Biografia tygodnia: Sara Kessler i Jonas Kessler

[PL] Sara Kessler urodziła się w Borysławiu i mieszkała w Kolonii. Była Zydówką i została wykluczona, potem wypędzona i ostatecznie zamordowana w Auschwitz. Zydowski, galicyjski, niemiecki, europejski los….
Jej urodzony w Kolonii syn Jonas został zamordowany w obozie koncentracyjnym w Płaszowie pod Krakowem.

Krótkie biografie:  Sara Kessler PL   Jonas Kessler PL

Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien

Zwangsarbeit an der Durchgangsstraße IV. Propagandafoto aus dem „Katzmann-Bericht“

[DE] Am 29. August wird diese Ausstellung in Berlin mit einer Vernissage eröffnet. Sie basiert auf der Ausstellung „Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben“, die in einem multinationalen Projekt gemeinsam entwickelt wurde mit DBO (Organisation der Überlebenden und Nachkommen aus Drohobycz, Boryslaw und Umgebung). Die Ausstellung im Dokumentationszentrum wurde erweitert, vor allem um Informationstische zur Zwangsarbeit von Juden in Galizien.
Unser besonderer Dank gilt der Leiterin des Dokumentationszentrums, Frau Dr. Christine Glauning, und Roland Borchers, mit dem wir in der Vorbereitung hervorragend zusammenarbeiten konnten.
Die Ausstellung bietet ein interessantes Begleitprogramm und wird bis Ende Januar 2020 in Berlin gezeigt werden.

[EN] On August 29, this exhibition will open in Berlin with a vernissage. It is based on the exhibition „A Story of Destruction and Survival“, which was developed in a multinational project together with DBO (Organisation of Survivors and Descendants from Drohobycz, Boryslaw and Surroundings). The exhibition in the Documentation Centre has been expanded, especially to include information tables on forced labour for Jews in Galicia.
Our special thanks go to the director of the Documentation Centre, Dr. Christine Glauning, and Roland Borchers, with whom we were able to cooperate excellently in the preparation.
The exhibition offers an interesting accompanying programme and will be shown in Berlin until the end of January 2020.

Link zur kommenden Ausstellung

Link zur Ausstellungseröffnung

Flyer Galizien-Eröffnung 29.08.2019

Flyer Galizien-Ausstellung

Leseempfehlung: „Chaim heißt Leben“

Unter diesem Titel erscheint jetzt in zweiter Auflage ein bemerkenswertes Buch – die Erinnerungen des Holocaust-Überlebenden Chaim Segal aus Boryslaw in Galizien. Julia Drinnenberg hat in bewundernswerter Weise diese Erinnerungen redigiert, aufgrund vieler Gespräche ergänzt, ins Deutsche übersetzt und die englische und deutsche Ausgabe verantwortet. Julia hat ermöglicht, dass unsere Ausstellung ab Oktober im Sara-Nussbaum-Zentrum in Kassel gezeigt werden kann, und wird dort auch eine Lesung zu ihrem Buch halten.

Flyer Chaim heißt Leben

Führung durch die Ausstellung in Jerusalem / Guided tour in Jerusalem

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English

Drohobycz Boryslaw Organisation (DBO): „A Story of Life and Death in Drohobycz and Boryslaw“
We will hold a guided tour of our Exhibition with Dr Weiss Aharon on Friday, March 24th, 2017 at the Begin Heritage Center, Jerusalem.
Please register at – 054-488-4498

Deutsch

Am 24. März findet in Jerusalem eine Führung durch die Ausstellung „Eine Geschichte von Leben und Tod in Drohobycz und Boryslaw“ statt – der hebräischen Version der in unserem gemeinsamen Projekt entwickelten Ausstellung mit von DBO gesetzten eigenen Schwerpunkten. Durch die Ausstellung führt Dr. Aharon Weiss. Ein englischsprachiges Video von 47 Minuten Länge über Galizien bringt einem dieses Land näher aus drei Perspektiven galizischer Bewohner: der polnischen, ukrainischen und der jüdischen. Die in diesem herzergreifenden Video von 2010 erzählte Geschichte ist die Geschichte des Holocaust-Überlebenden Dr. Aharon Weiss aus Boryslaw: https://www.youtube.com/watch?v=XCqTAm0A8t8

 Polski

24 marca odbędzie się pokaz wystawy „Historia o życiu i śmierci w Drohobyczu i Borysławiu“. Jest to hebrajska wersja , którą przygotowała DBO w ramach naszego międzynarodowego projektu. Oprowadzania po wystawie podjął się dr Aharon Weiss.
Zachęcamy również do obejrzenia wideo w wersji angielskiej (46 min.) przedstawiającego Galicję z perspektywy polskiego, ukraińskiego i żydowskiego mieszkańca.Część żydowska opowiada historię dr. Aharona Weissa z Borysławia, który przeżył Holokaust:
https://www.youtube.com/watch?v=XCqTAm0A8t8

Link poniżej to zapis wywiadu z dr. Aharonem Weissem w języku polskim:
https://www.youtube.com/watch?v=ZVpA9RwUOks

Talmud-Thora Schule, Boryslaw, 1901

This precious item is shown on loan at our exhibition in the Jewish Museum of Westphalia (JMW) in Dorsten. The exposition object of historic value is a loan from the Municipal Museum Hofgeismar. This small Thalmud-Thora primer in damaged condition will be restored after the exhibition period. Thanks to Helmut Burmeister and Julia Drinnenberg from the Municipal Museum Hofgeismar!
Diese kleine hebräisch-deutsche Talmud-Thora-Schule von 1901, gedruckt in Drohobycz, ist von beträchtlichem historischem Wert. Sie wird während der Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen (JMW) in einer Ausstellungsvitrine gezeigt. Als Leihgabe des Stadtmuseums Hofgeismar soll dieses beschädigte Exemplar nach der Ausleihdauer zeitnah restauriert werden. Dank an Helmut Burmeister und Julia Drinnenberg vom Stadtmuseum Hofgeismar für diese unentgeltliche Leihgabe!